Die Bruttozahl täuscht
Eine Ausschüttungsrendite auf dem Factsheet ist eine Bruttozahl. Was bei dir ankommt, steht nach Abgeltungsteuer und Soli fest — und das ist regelmäßig ein Viertel weniger, als in der Planung angenommen wird.
0113 Fragen, ungefähr drei Minuten. Danach kennst du deine rechnerische monatliche Einkommenslücke, weißt, welchen Teil davon deine Ausschüttungen nach Steuern tatsächlich decken — und welche drei Planungslücken dich im Ruhestand am teuersten zu stehen kommen.
In der Ansparphase reicht es, gute Entscheidungen zu treffen und Zeit wirken zu lassen. In der Entnahmephase gilt das nicht mehr — dort entscheidet nicht nur, was du besitzt, sondern wann und in welcher Reihenfolge du es anfasst.
Eine Ausschüttungsrendite auf dem Factsheet ist eine Bruttozahl. Was bei dir ankommt, steht nach Abgeltungsteuer und Soli fest — und das ist regelmäßig ein Viertel weniger, als in der Planung angenommen wird.
01Wer im falschen Moment Anteile verkauft, weil kein Puffer da ist, verkauft billig und holt das nie wieder auf. Genau dieser Effekt kostet in der Entnahmephase am meisten Geld — und er lässt sich vorher regeln.
02Dein Ruhestand beginnt, wenn er beginnt — nicht, wenn die Märkte gerade passen. Deshalb braucht ein Einkommensplan Regeln, die vor der schlechten Phase feststehen, nicht Entscheidungen mittendrin.
03Alles regelbasiert gerechnet — keine Prognose, keine Simulation, keine Renditeannahme. Der Check misst, wie angespannt deine Rechnung heute ist. Nicht, wie die Börse morgen läuft.
Der Betrag, den dein Kapital jeden Monat zusätzlich tragen muss, damit dein gewünschter Lebensstandard finanziert ist.
Welchen Anteil dieser Lücke deine Dividenden und Zinsen rechnerisch decken — netto, nach der Besteuerung des Landes, in dem du steuerpflichtig bist.
Wie viele Monate deiner notwendigen Ausgaben du überbrücken könntest, ohne bei schlechten Kursen verkaufen zu müssen.
Der Anteil deines Kapitals, den du jährlich entnehmen müsstest — als Spanne, mit klarer Einordnung, ab wann es eng wird.
Nicht allgemeine Ratschläge, sondern die drei Punkte, die sich aus genau deinen Antworten ergeben — mit Begründung, warum sie teuer werden können.
Nein. Vermögen und Liquidität werden ausschließlich in Bändern abgefragt — „100.000 bis 250.000 €" statt eines exakten Betrags. Das reicht für eine Ersteinschätzung vollständig aus, und deshalb wird das Ergebnis auch bewusst als Spanne ausgegeben statt als scheingenaue Einzelzahl.
Nein, und das ist Absicht. Der Check enthält keine Kapitalmarktprognose und keine Simulation. Er rechnet nur mit dem, was du eingibst, und misst das Verhältnis zwischen deinem Bedarf und deinem Kapital. Jede Renditeannahme wäre an dieser Stelle eine Behauptung, die ich dir nicht belegen kann.
Je nachdem, wo du steuerpflichtig bist — der Check fragt das ab, statt es zu unterstellen. In Deutschland mit 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag, also effektiv 26,375 %, nach Abzug des Sparerpauschbetrags von 1.000 € beziehungsweise 2.000 € bei gemeinsamer Planung. In Österreich mit 27,5 % Kapitalertragsteuer ohne vergleichbaren Freibetrag.
Für die Schweiz rechne ich bewusst nicht: Dort werden Dividenden als Einkommen zu deinem individuellen Grenzsteuersatz besteuert, der von Kanton, Gemeinde und übrigem Einkommen abhängt. Eine Pauschale wäre hier geraten, nicht gerechnet — du bekommst deshalb den Bruttowert mit klarem Hinweis.
Bewusst nicht angesetzt ist die Teilfreistellung von 30 % für Aktienfonds — der Check weiß nicht, was in deinem Depot liegt, und rechnet deshalb im ungünstigsten Fall. Wenn du überwiegend Aktien-ETFs hältst, steht dein Netto real besser da als hier ausgewiesen. Kirchensteuer und Vorabpauschale sind nicht Teil der Rechnung.
Nein. Der Check nennt kein Produkt, keine Aktie, keinen ETF und keinen Anbieter. Er sagt dir, wo deine Rechnung heute steht und was in deiner Planung fehlt. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar.
Deine Antworten werden zur Berechnung deines Ergebnisses verarbeitet und dir per E-Mail zugestellt. Vermögen und Liquidität nur als Band, nie als Betrag. Für weitere E-Mails trägst du dich ausdrücklich ein und bestätigst das noch einmal per Klick in einer separaten Mail.
Für Rückfragen zu deiner Auswertung brauche ich eine Telefonnummer. Anrufen darf ich dich damit aber nur, wenn du das im Formular ausdrücklich erlaubst — das ist ein eigenes, freiwilliges Häkchen und kein Preis für dein Ergebnis. Erlaubst du es nicht, bekommst du dein Ergebnis trotzdem und wirst nicht angerufen. Widerrufen kannst du das jederzeit formlos.
Auf dieser Seite laufen keine Cookies, keine Werbe- oder Analysedienste und keine Wiedererkennung. Damit ich sehe, ob der Check verständlich ist, wird lediglich anonym mitgezählt, wie viele Menschen einen Schritt erreichen — ohne IP-Adresse, ohne Kennung und ohne dass sich eine Zahl einem einzelnen Besucher zuordnen ließe.
Dann bekommst du trotzdem ein Ergebnis, aber ehrlich eingeordnet: Je weiter der Start weg ist, desto weniger sagt eine Momentaufnahme aus. Der Check zeigt dir in dem Fall vor allem, welche Angaben du überhaupt kennen müsstest, bevor sich seriös rechnen lässt.
Keine Kontostände, keine Produktempfehlung, kein Tracking. Deine Angaben verlassen deinen Browser erst, wenn du sie am Ende absendest.
Ausgewertet wurden fünf Bereiche. Sag mir, wohin ich das Ergebnis schicken soll — du bekommst es sofort und vollständig per E-Mail.
Du erhältst eine E-Mail mit deinen Zahlen, der Einordnung und deinen drei Planungslücken.
Schau in dein Postfach — und bitte auch kurz in den Spam-Ordner.
Sie sollte in ein bis zwei Minuten da sein. Falls nicht: einmal in den Spam-Ordner schauen — Finanzmails landen dort erfahrungsgemäß gern.
Der Check ist eine Momentaufnahme. Wenn du eine belastbare monatliche Auszahlungssumme willst — schriftlich dokumentiert, gegen drei Stressszenarien gerechnet, mit festen Entnahme- und Krisenregeln — dann ist das der Weg dahin.
Das Video zum Thema: warum Ausschüttungen allein nicht reichen, wie das Drei-Töpfe-Modell aus Cash-Puffer, Aktien und Sachwerten funktioniert und was das mit dem Langlebigkeitsrisiko zu tun hat.